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Zweitausendneun-10. Teil 2

Das Frühjahr Zweitausendneun-10 schloss Admira Wacker als 10. ab. So weit, so gut – nicht mehr und nicht weniger. Eine Saison nach sehr starkem Aderlass und schlechtem Start wurde mit dem Klassenerhalt positiv beendet. Doch wie sollte sich die neue Saison gestalten?

Die Abgänge von Stephan Zwierschitz, Kolja Pusch, Pyry Soiri, Manuel Kuttin und Sasa Kalajdzic waren bereits vor dem Cup-Erstrundenspiel in Linz gegen Viertligist Edelweiss (5:0 für die Südstädter) fix. Ebenso wie die Verpflichtungen von Fabian Menig, Roman Kerschbaum, Christoph Haas und Leonardo Lukacevic.

Verlassen haben uns...


Verstärkt haben wir uns mit...


In der Meisterschaft setzte es zu Beginn mit 0:3 daheim gegen den WAC und 1:4 in Hartberg zwei empfindliche Schlappen. Vor dem Heimspiel gegen den LASK verließ Pippo Schmidt die Südstadt in Richtung Barnsley, dafür wurde mit Jimmy Hoffer ein Heimkehrer und mit Boris Cmiljanic ein Legionär verpflichtet. Hoffer kam gegen die Linzer zu seinem Comeback, konnte die 0:1-Niederlage aber nicht verhindern. Cmiljanic debütierte eine Woche später in Wien-Favoriten und erzielte dabei gleich den Treffer zum 1:1 – Endstand, der auch den ersten Punkt bedeutete.

In Salzburg gab es mit 0:5 die bereits übliche Klatsche, nach dem 1:3 gegen Mattersburg in der Südstadt zog die Vereinsleitung nach 6 Spielen mit nur einem Punkt die Reißleine. Reiner Geyer wurde beurlaubt, statt ihm kamen mit Klaus Schmidt und seinem Co Jogi Standfest neue Trainer. Dazu wurde Kolja Pusch zurückgeholt, Markus Lackner von Sturm ausgeliehen, weiters Mohammed Cham Saracevic verpflichtet. Beim Debüt des neuen Trainergespanns gab es ein 0:5-Debakel in Hütteldorf. Gegen den SKN war Admira Wacker das ganze Spiel lang klar überlegen, doch in der Nachspielzeit sollten sich zahlreiche vergebene Chancen rächen, Sako Ouedraogo traf zum 1:1.

Nach dieser Enttäuschung folgten zwei weitere: In der zweiten Cuprunde unterlagen die Südstädter in Ebreichsdorf mit 1:2, in Graz verloren sie gegen Sturm mit 1:4. Doch danach endlich der erste Sieg in der Meisterschaft: Das 3:1 gegen Wattens in der 10. Runde sollte der einzige Heimsieg in diesem Herbst bleiben, immerhin einer mehr als im Herbst der Vorsaison. Sinan Bakis startete mit einem Doppelpack seine großartige Serie – er ließ nämlich gleich weitere zwei folgen. Beim 4:1 in Altach und beim 2:2 in Wolfsberg traf er ebenfalls jeweils zweimal. Leider riss diese Serie beim mehr als kuriosen und aus Südstädter Sicht deprimierenden 0:1 daheim gegen Hartberg. Nach einer Stunde mit einem Mann mehr auf dem Platz, die letzte Viertelstunde sogar mit zwei Spielern mehr und einem Feldspieler im Tor der Steirer, gelang es nicht, den 0:1 – Rückstand auszugleichen.

Wie deutlich zu sehen ist hat der Ball die Torlinie im vollen Umfang überquert

Ein guter Auftritt in Pasching wurde nicht belohnt, der LASK siegte mit 1:0, die Gäste hatten durchaus Möglichkeiten, zu punkten. Das taten sie dann daheim zweimal eher unerwartet: Das erste 0:0 der Saison gegen die Violetten brachte ebenso einen Punkt wie das heroisch erkämpfte 1:1 gegen die Salzburger Bullen. Ein durchaus glücklicher 2:1-Erfolg in Mattersburg mit dem 4. Doppelpack von Sinan Bakis (gesamt 10 Volltreffer im Herbst) brachte Schmidts Elf auf Rang 10, der auch durch das abschließende 0:3 gegen die Grünen nicht mehr verlassen wurde. 

 

Nun befindet sich das Team weiterhin auf Urlaub, am 7. Jänner startet die Vorbereitung. Es wird ein sehr hartes Frühjahr werden, das gilt auch für die Admira Juniors. Beide Mannschaften werden sich steigern müssen, um jeweils den Klassenerhalt zu schaffen. Ob sich dafür personell noch etwas ändert, ist bis dato noch nicht bekannt. Insgesamt wird es sicher ein interessantes Fußballjahr – Österreich wird an der Euro teilnehmen, mit Salzburg und dem LASK sind noch zwei Teams in der EL vertreten.

Matthias Schwaiger blickt auf ein aufregendes Jahr Zweitausendneun-10 zurück
Matthias Schwaiger blickt auf ein aufregendes Jahr Zweitausendneun-10 zurück

Ich möchte an dieser Stelle allen LeserInnen herzlich für das Interesse danken und freue mich schon auf das 9. Jahr der Kurvenlage inklusive BLOG, der nun auch schon ein Jahr besteht. Am 1. Jänner 2020 werde ich mit dem Prolog die Serie „25 Geschichten – Fanatics erzählen!“ einleiten. Denn nicht nur die Admira wird im kommenden Jahr 115 Jahre, sondern auch die Südstadt Fanatics wird es dann bereits 25 Jahre geben. Die erste Geschichte wird am Freitag, dem 3. Jänner 2020 um 19:95 erscheinen! Alle weiteren im Zweiwochen-Rhythmus jeweils am Freitag um 19:95. ☺

 

Ich wünsche einen schönen Jahreswechsel, alles Liebe und Gute sowie viele Siege von Admira Wacker für 2020! 

 

Forza Zweitausendneun-10. (Teil 2)! Forza Südstadt Fanatics! Forza Admira Wacker! (ms)

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