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Vatreni

Aus den Serientätern wurden keine Serienkiller: Mit der 0:2- Niederlage prolongierte Admira Wacker die Heim-Sieglosigkeit im Play-Off bei erst einem Punkt und einem erzielten Treffer. Das solch einer nicht gelang, war auch ein Grund dafür, dass man die Siegesserie der Violetten von 4 in Folge nicht brechen konnte. Gegen die Wiener bleiben die Südstädter auch im 7. Spiel in Serie (0-3-4) ohne vollen Erfolg. Ein Ausrutscher und der folgende Fehlpass zu Fitz, der aus gut 30 Metern Andi Leitner auf dem falschen Fuß erwischte, brachte den Gästen die frühe Führung. Marcus Maier scheiterte mit einem Weitschuss an der Stange, ansonsten waren Torszenen in Durchgang eins Fehlanzeige. Auch, weil der indisponierte Referee zweimal (Grünwald- Hands und Foul von Madl an Bakis) nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.

 

Darin zeigte er sich dann in der 2. Hälfte viel großzügiger, als Monschein gegen Aiwu geschickt einfädelte. Der zweite Treffer war dann schon eine Vorentscheidung zu Gunsten der Violetten. Auch als die Heimischen erstmals im Play-Off das volle Kontingent von 5 Wechseln ausschöpften und alles nach vorne warfen, hatten die Gäste aus Kontern die besseren Chancen als Admira Wacker. Damit rutschte die Elf von Zvonimir Soldo wieder auf den letzten Rang ab. Somit stieg der Druck für die letzten drei Runden und den direkten Duellen gegen jene drei Klubs, die noch in Reichweite lagen. Den Anfang machte das Spiel in Mattersburg, wo die Südstädter dreimal in Folge (1-2-0) nicht verloren hatten.

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Admira Wacker - Austria Wien 0:2 (0:1) 


Die Burgenländer starteten ambitionierter, zielstrebiger und belohnten sich mit dem Führungstreffer in Minute 25. Admira Wacker hielt zwar gut dagegen, bekam aber zu wenig Zugriff auf das Spiel und hatte somit wenige Offensivaktionen. Mehr als ein Abseitstor von Kolja Pusch schaute nicht heraus bis zur Pause. Da waren die Hausherren der Führung näher als die Gäste dem Ausgleich – die mangelnde Effizienz sollte dem SVM noch zum Verhängnis werden. Ob Zvonimir Soldo, ehemals tragende Säule der "Vatreni", den Feurigen, wie die kroatische Nationalelf genannt wird, seinen Spielern in der Pause tatsächlich Feuer gab, wie es der Sky-Reporter meldete?

 

Aufgetreten sind sie jedenfalls so, in der zweiten Hälfte war deutlich mehr Druck hinter jeder Aktion zu sehen. 5:6 gelbe Karten sprechen auch eine deutliche Sprache für ein hart umkämpftes Abstiegsspiel. Das der Referee bis auf wenige Ausnahmen gut im Griff hatte. Das meine ich nicht nur, weil er nach Handspiel (im Gegensatz zum Schiri am Dienstag bei der nahezu gleichen Aktion) Elfmeter für die Südstädter pfiff. Kolja Pusch verwertete ihn, obwohl der Goalie die Ecke erraten hatte. Dem Ausgleich folgte ein Kampf auf Biegen und Brechen – beide Teams wollten die Partie gewinnen. Bei einer Elfmetersituation blieb die Pfeife des Schiri zu Gunsten von Admira Wacker stumm, einmal rettete die Latte sie vor dem erneuten Rückstand. Stürmer Jimmy Hoffer blockte einen Schuss kurz vor der Torlinie in höchster Bedrängnis, ehe er eine Minute danach für Sinan Bakis ausgewechselt wurde.

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Logo Admira Wacker

Mattersburg - Admira Wacker 1:2 (1:0)

 

Torschützen:

49' Kolja Pusch

78' Sinan Bakis


Der hatte die letzten drei Treffer für seine Farben in den letzten beiden Spielen in Mattersburg erzielt. Diesmal brauchte er nur drei Minuten, um das Quartett nach langer persönlicher Flaute komplett zu machen. Danach gelang keinem der beiden Teams mehr ein Treffer und Admira Wacker baute die positive Bilanz in Mattersburg aus (9-4-7). Aber noch viel wichtiger- die Rote Laterne wurde wieder abgegeben. Diesmal an Wattens, auf die Tiroler stehen nun zwei Runden vor Schluss zwei Zähler Vorsprung in der Tabelle. Die letzte Runde am kommenden Samstag (17:00 Uhr) bringt genau dieses Duell auf dem Innsbrucker Tivoli (17:00 Uhr), davor jedoch empfangen die Südstädter am Dienstag um 20:30 den SKN. Wenn sie mit jenem Feuer auftreten, das sie in der zweiten Hälfte im Burgenland gezeigt haben, könnten sie auch den ersten Heimsieg landen. Und damit bei gleichzeitigem Punktverlust der Wattener den Klassenerhalt fixieren. Doch auch bei den anderen Klubs brennt im Abstiegskampf das Feuer, es kann bis zum Ende ein noch heißer Nervenkitzel bleiben.

 

Forza Vatreni! Forza Südstadt Fanatics! Forza Admira Wacker! (ms)

Immer weiter kämpfen heisst es in den letzten Runden der Saison
Immer weiter kämpfen heisst es in den letzten Runden der Saison

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