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3 x 3 x 3 = Punktelieferant

Am vergangenen Dienstag endete eine großartige Karriere im Damenfußball: Nina Burger verabschiedete sich mit dem freundschaftlichen Länderspiel Österreichs gegen Schweden von der internationalen Bühne. Mit 53 Toren in 109 Nationalteameinsätzen stellte sie in beiden Statistiken Rekorde auf. Beim abschließenden Spiel kam kein Treffer mehr dazu, die Schwedinnen siegten mit 2:0. Burger wurde von Fans und Funktionären entsprechend würdig verabschiedet. Und wo kann das schöner sein, als in der Südstadt?

 

Die hatte sich nicht beworben für die Austragung des Cupfinales, nachdem dieses doch nicht in Favoriten stattfinden wird. Es wurde auch nicht das Happel-Stadion, sondern wie bereits in den Jahren davor Klagenfurt. Das damit auch Innsbruck ausstach, von dort kam auch eine Bewerbung. Am Tivoli fand am Samstag zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr die Partie der Wacker gegen die Admira Wacker statt. Die Gäste begannen diesmal im Gegensatz zum Spiel in der Vorwoche wesentlich mutiger. Eine vergebene Chance per Kopf durch Sasa Kalajdzic und ein Stangentreffer von Pippo Schmidt unterstreichen das. Kurz danach musste Kapitän Daniel Toth verletzt ausgewechselt werden.

Nach 109 Spielen für die österreichische Frauen Nationalmannschaft beendete Nina Burger als Kapitänin in der Südtstadt beim Spiel gegen Schweden ihre Länderspielkarriere
Foto via www.oefb.at

Doch auch ohne ihn gingen die Südstädter in Führung: Kalajdzic fing einen missglückten Pass ab und schob zum 0:1 ein. Danach schaltete Admira Wacker etwas zurück, was die Innsbrucker zu Chancen kommen ließ, bis zur Pause änderte sich aber nichts am Spielstand. Nach Seitenwechsel standen die Gäste etwas höher, erarbeiteten sich wieder Möglichkeiten. Doch es trafen die Tiroler zum Ausgleich. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: der starke Kolja Pusch trat einen Freistoß, Kalajdzic köpfte zu seinem Doppelpack ein. Verdoppelt hat fünf Minuten danach auch Pusch sein Assist – Konto: wieder führte er einen Freistoß aus, Marin Jakolis konnte zum 1:3 – Endstand einschieben.

 

Es waren die Treffer 15 und 16 aus Standards von insgesamt 30, also mehr als der Hälfte aller erzielten Tore. Diese Zahlen werden davon bestätigt, dass 5 der 9 Saisontore gegen Innsbruck aus Standardsituationen resultieren. Gegen die Tiroler sind die Niederösterreicher nun schon seit 7 Begegnungen ungeschlagen. Der dritte Sieg im dritten Spiel der Saison mit jeweils drei Treffern von Admira Wacker (3 x 3 x 3) gegen den Innsbrucker Punktelieferanten beließ auch die Rote Laterne im "Heiligen Land". Doch Platz vier ist keine Ruhepolster, es sind noch 7 Runden zu spielen. Bereits am kommenden Samstag gibt es das nächste brisante Duell, wenn Hartberg in die Südstadt (20. April, 17:00 Uhr) kommen wird. Das ist Teil eins des Heimdoppels, am Dienstag darauf (23. April, 19:00 Uhr) geht es gegen den SV Mattersburg.

Der Torschütze zum 3 zu 1 Marin Jakolis nach seinem Treffer, Assistent war Kolja Pusch

Wacker Innsbruck - Admira Wacker 1:3 (0:1)

 

Torschützen:

15' Sasa Kalajdzic

75' Sasa Kalajdzic

80' Marin Jakolis

 


Alle genannten Vereine erhielten die Spielberechtigung für die kommende Saison, wie alle Klubs der ersten beiden Ligen mit Ausnahme von Klagenfurt. Von den Aufstiegsaspiranten in die 2. Liga wurde die Lizenz im ersten Anlauf lediglich Mauerwerk verwehrt. Jenem Klub, der am Sonntag bei den Admira Juniors gastierte. Diese setzten ihren Erfolgslauf fort, sind nun schon seit 7 Spielen ungeschlagen. Bereits nach 20 Minuten führten die Juniors durch einen Doppelpack von Daniel Weber mit 2:0. Das war auch der Pausenstand, kurz nach Seitenwechsel konnten die Gäste verkürzen, dabei blieb es bis zum Ende. Die Admira Juniors treten am kommenden Samstag, den 20. April um 14:00 Uhr beim FC Stadlau an. Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende für Admira Wacker, mit zwei Siegen und der doppelten Weichenstellung in Richtung Klassenerhalt!

 

Forza 3 x 3 x 3 = Punktelieferant! Forza Südstadt Fanatics! Forza Admira Wacker! (ms)

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