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Serien

In die Geschichtsbücher wird die Amtszeit von Ralf Rangnick als ÖFB-Teamchef nicht nur eingehen als die, in der man sich unter dem Deutschen für die EM und nach Ewigkeiten wieder für eine WM qualifiziert hat. Sondern auch als jene, die in dieser Saison bereits drei Allzeit-Rekorde brach. Nach dem 10:0 gegen San Marino und dem Torrekord von Marko Arnautovic nun auch den für die längste ungeschlagene Serie im eigenen Land in der Historie. Das 13. Spiel in Folge, in dem das Nationalteam daheim ungeschlagen blieb, gestaltete sich als deutlich schwieriger als jenes gegen Ghana davor. Während die Afrikaner mit 5:1 geschlagen wurden, fiel der Sieg gegen Südkorea mit 1:0 nicht nur ganz knapp aus. Sondern wäre am Ende beinahe noch abhandengekommen, da bettelte der Gastgeber förmlich um den Ausgleich. Doch es reichte auch dank des für mich „Man oft he match“ Patrick Pentz im Tor, der zweimal großartig den Ausgleich verhinderte. Der Teamchef probierte viel, rotierte erneut sowohl die Startelf als er auch 10 Wechsel im Spiel vornahm. David Alaba gab sein Comeback, er wird ein Fixpunkt der Mannschaft bei der WM sein.

 

Die Konkurrenz ist sehr groß, der Coach hat die Qual der Wahl, welche 26 Spieler er auswählen wird. Der Kader für die WM wird am 18. Mai bekannt gegeben, bereits 2 Wochen vor dem letzten Test vor eigenem Publikum. Da wird Tunesien am 1. Juni der Gegner sein, drei Tage später wird das Team in die USA fliegen. Wo noch ein abschließendes Testspiel absolviert werden wird, Gegner und Termin sind offen. Dass Italien zum dritten Mal in Folge die Qualifikation für eine WM verpasst hat, ist erneut ein Stich ins Herz der fußballverrückten Nation. Um so größer ist die Freude in Bosnien, das nach dem Gruppen-Aus gegen Österreich den vierfachen Weltmeister eliminierte und sich seinerseits qualifizierte. Vor der Weltmeisterschaft werden naturgemäß die nationalen Bewerbe entschieden sein. Besonders spannend verläuft das Titelrennen in der österreichischen zweiten Liga.

Meisterlich jedoch gaben sich schon die Fans von Admira in Lustenau

Eine wesentlich bessere Ausgangsposition und einen enormen Schub an Selbstbewusstsein durch einen möglichen Sieg verpassten die Südstädter  in Lustenau am vergangenen Freitag in Person von Mateo Meisl in der Nachspielzeit. Er vergab die riesige Chance, aus sehr kurzer Distanz zum 1:2 zu treffen, so blieb es beim Remis. Das beide Teams vor allem in der 2. Halbzeit des Spiels absicherten, kaum noch Risiko gingen. Zu groß war offensichtlich die Angst vor einer Niederlage. Die Admira Wacker den Hausherren durchaus zufügen hätte können, wäre das Team nur so stark aufgetreten wie in der ersten halben Stunde. Da erspielte es sich etliche Möglichkeiten, eine davon verwertete Justin Forst zur Führung in der 14. Minute. Doch 18 Minuten später nutzte Wade eine Unachtsamkeit im Stellungsspiel der Südstädter Defensive zum Ausgleich, danach blieben zwingende Möglichkeiten bis zum Ende aus.

 

Neben Lustenau, dem SKN, Amstetten und dem FAC (die letzten beiden Teams allerdings mit einem Spiel mehr) ist Admira Wacker auch noch dabei, allerdings mit bereits 5 Zählern Rückstand auf Tabellenführer SKN. Der die heutige Runde am Ostermontag mit einem Sieg gegen Klagenfurt nutzen konnte, so wie Amstetten mit dem Dreier in Liefering. Lustenau verlor in Wien gegen die Young Violets, der FAC daheim gegen die Vienna. Die Südstädter waren bekanntlich spielfrei, 6 Runden sind nun noch offen.

Logo Austria Lustenau
Logo Admira Wacker

Austria Lustenau - Admira Wacker 1:1 (1:1)

 

Torschütze:

15' Justin Forst

Dem Aufruf der Fans wurde leider nicht Folge geleistet

Am kommenden Samstag (11.4., 14.30) führt der Spielplan die Elf von Harald Suchard erneut in den Westen, diesmal zur Salzburger Austria. Viel Spielraum für Punktverluste ist nicht mehr gegeben, möchte man den Aufstieg doch noch schaffen. Vermutlich wird eine Siegesserie bis zum Ende der Saison notwendig sein, um das Ziel zu erreichen. Da könnte man sich ein Beispiel an den Admira Panthers nehmen, die nach schwachem Start in das Frühjahr mit zwei Niederlagen eine solche Serie starteten. Der bereits dritte Sieg in Folge fiel mit 6:0 gegen Korneuburg deutlich aus, einige Fans sahen sich vor der Übertragung der Ersten die Panthers im Stadion eine Halbzeit lang an.

 

Die Terminierung ist diesbezüglich durchaus bedenkenswert, wenn sich die beiden Spiele überschneiden, dann ist das nicht optimal. Die Panthers werden es am kommenden Sonntag (12.4, 16h) bei Tabellenführer Scheiblingkirchen schwer haben, ihre Serie fortzusetzen. Zufrieden mit der Ankickzeit waren im Gegensatz zur Bregenz-Partie vor Kurzem die Südstädter Fanatics mit jener in Lustenau. Eine durchaus beachtliche Gruppe unterstützte ihre Farben im Ländle, zeigte auch eine sehr schöne Choreografie. Abschließend möchte ich der geneigten Leserschaft Frohe Ostern und einen guten Start zurück ins Berufs- oder Schulleben wünschen! Und Admira Wacker für Mittwoch die Lizenz in der 1. Instanz, die gab es in den letzten Jahren in Serie. Und diese soll keinesfalls reißen.

 

Forza Serien! Forza Südstadt Fanatics! Forza Admira Wacker! (ms)

Alle Informationen zur Fanfahrt nach Salzburg

 

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