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Outeinwurf

Ich habe keine Ahnung, wie viele Stunden an Arbeit, an Herzblut in diesen Choreo-Marathon von Gate 2 Admira geflossen sind. Wochen und Monate der Hingabe müssen es gewesen sein, so manche(r) nahm sich sogar Urlaubstage, wie ich hörte. Es war eine wahre Orgie an Choreos anlässlich des 10. Geburtstags der Gruppe, dazu kann ich nur voller Respekt gratulieren! Das alles lief neben den 120-Jahres-Feierlichkeiten im Oktober samt damals auch 4-teiliger Choreo, dazu gab es auch bei den Spielen in Wien und Leoben jeweils Choreografien. 10-teilig inklusive ordentlich Pyro, so lässt es sich feiern. Das wird dann nächste Woche in der Ligapause fortgesetzt, in einem Lokal Party gemacht. Geld- und Becherspenden sind übrigens immer willkommen, auch die Erlöse aus dem Fanartikel – Verkauf werden für die Choreos verwendet.

Logo Admira Wacker
Logo St Pölten

Admira Wacker - St. Pölten 2:1 (1:1)

 

Torschützen:

45' Lukas Malicsek

88' Matteo Meisl

Aus der vollen Kurve sahen die Fans zwar nicht immer alles vom Spiel, welches aber auch gar nicht so attraktiv war. Admira Wackers Startelf an 2 Position verändert- statt Justin Forst startete Sky Schwarz, für Nadir Ajanovic Felix Holzhacker. Der war nach anfänglichem Abtasten an der ersten gefährlichen Aktion der Gäste beteiligt, wurde am rechten Flügel von Amoah ausgespielt. Dessen Flanke verwertete Ex-Südstädter Hausjell. Er verzichtete wie Kollege Young auf Jubel, das war eine sehr respektvolle Geste von Marco und Reinhard. Admira Wacker tat sich sehr schwer gegen die Gäste, die mehr für das Spiel taten, aber einem Treffer ebenso wie die Hausherren nicht nahekamen. Doch dann Outeinwurf für Admira Wacker, ausgeführt wie beinahe immer von Spezialist Josef Weberbauer. Weit in den Strafraum auf den Kopf von Stefan Haudum, der verlängerte zu Kapitän Lukas Malicsek, dieser traf zum Ausgleich in Minute 45 +4. Die lange Nachspielzeit war bedingt durch zwei frühe Ausfälle des SKN, u.a. musste der Goalie raus.

 

Sein Ersatz wurde in Durchgang 2 nicht wirklich geprüft, obwohl etwa 10-15 Minuten nach Seitenwechsel die etwas bessere Phase der Südstädter stattfand. Doch immer mehr übernahmen die Gäste das Kommando, machten das Spiel und schnürten die Gastgeber in deren Hälfte ein. In Minute 72 rettete nach Freistoß die Latte für Tormann Clemens Steinbauer und sein Team vor dem erneuten Rückstand. Als bereits die ersten Fans davon sprachen, mit einem Punkt zufrieden zu sein, blieb der Kolumnist konsequent bei seinem Tipp von vor dem Spiel. Ich prophezeite einen 2:1- Sieg nach Rückstand durch ein spätes Tor. Das passierte dann in der 88. Minute: erneut Outeinwurf für Admira Wacker, wieder Josef Weberbauer am Ball. Seinen Wurf verlängerte diesmal der eingewechselte Christopher Olsa per Kopf auf Matteo Meisl, der zum umjubelten 2:1 einschoss.

Diese und viele weitere tolle Fotos sowie einen kleinen Bericht über das Derby hat Brucki gemacht, du findest alles auf seinem Blog!
Danke, dass wir deine Fotos verwenden dürfen!

Da stand die Kurve Kopf, Bombenstimmung im vollen Sektor, somit konnte die Mannschaft mit einem Sieg auch zum Jubiläum von Gate 2 beitragen. Mehr als das, denn mit dem Dreier wurde der Rückstand – zuletzt von 8 auf 4 Zähler halbiert – nun gar geviertelt (von 4 auf einen Punkt). Auch wenn es spielerisch noch sehr viel Luft nach oben gibt, die Niederlage für den SKN eigentlich nicht verdient war, wurde danach noch ordentlich gefeiert. Am nächsten Tag ließen sich die Admira Panthers auch nicht lumpen, sie verdoppelten das Resultat der Ersten mit einem 4:2- Auswärtssieg in Kilb. Während Liga zwa am kommenden Wochenende pausieren wird, werden die Panthers am Landesfeiertag (15.11., 15h) in Traiskirchen gegen Wieselburg spielen.

 

Am selben Tag um 18h wird Österreich das vorletzte Spiel der WM-Qualifikation in Zypern bestreiten. Zum finalen Match wird es dann am 18.11. um 20.45 in Wien gegen Bosnien kommen. Admira Wackers Team und Fans können nun den Sieg gegen den SKN in vollen Zügen genießen, die nächste Meisterschaftspartie wird am 22.11. um 14.30 in der Südstadt gegen den FC Liefering stattfinden. Vermutlich auch mit dem einen oder anderen Outeinwurf.

Das Team von Admira Wacker vor der Anzeigetafel mit dem Endergebnis vom Derby
Das Team von Admira Wacker vor der Anzeigetafel mit dem Endergebnis vom Derby - Foto: Admira Wacker/Alina Loshaj

Am Ende muss ich noch vom Ende einer Reise auf dieser Welt berichten. Der sehr geschätzte DI Wilhard Haderer, ein aufrechter Admiraner durch und durch, ist nicht mehr unter uns. Er lebte für und unterstützte den Verein, war u.a. auch am damaligen Umbau des VIP-Klubs beteiligt. Mein Mitgefühl und mein Beileid seinen Freunden und seiner Familie. Er möge in Frieden ruhen.

 

Forza Outeinwurf! Forza Südstadt Fanatics! Forza Admira Wacker! (ms)

 

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